Datei:2018-11-16 SFR Einladung Performance ggn PKK Verbot geschwärzt.pdf

Aus Archiv der Aktion 3.Welt Saar
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Einladung zu einer politischen Performance mit Fototermin. In Deutschland verboten – in Luxemburg erlaubt. Mehr Demokratie wagen: Islamismus entgegentreten - PKK-Verbot in Deutschland nach 25 Jahren aufheben

Donnerstag, 22. November 2018, 11 Uhr Auf der Brücke zwischen Schengen und Perl (B 407 bzw. N10)

Sehr geehrte Damen und Herren, am 23. November jährt sich zum 25. Mal das Verbot der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) in Deutschland. Ausgesprochen wurde das Verbot 1993 vom damaligen Innenminister Manfred Kanther (CDU). Aus diesem Anlass werden der Saarländische Flüchtlingsrat e.V. und die Aktion 3. Welt Saar e.V. am 22. November um 11 Uhr eine gemeinsame Aktion auf der Brücke zwischen Schengen und Perl durchführen. Die Aktion dauert rund 30 Minuten und wurde bei den entsprechenden Stellen in Luxemburg und Perl angemeldet.

Geplant ist eine politische Performance mit einem fünf mal einem Meter großen Transparent. Auf dem Transparent sind 11 Symbole der kurdischen Bewegung zu erkennen sowie der Text: „Wir protestieren gegen das Verbot dieser Symbole“ und „Weg mit dem Verbot der PKK“. https://tinyurl.com/ybxvy8fp

Mitglieder der Aktion 3. Welt Saar e.V. und des Saarländischen Flüchtlingsrates e.V. werden mit diesem Transparent 25 Mal (für jedes Jahr des Verbotes in Deutschland seit 1993) die Grenze überschreiten: Hier erlaubt – dort verboten – hier erlaubt usw., denn im Gegensatz zu Deutschland ist in Luxemburg die PKK nicht verboten. Darauf möchten wir uns positiv beziehen und gleichzeitig die anhaltende Kriminalisierung der kurdischen Bewegung in Deutschland kritisieren. Statt sich immer wieder in den Dienst Erdogans zu stellen, erwarten wir von der deutschen Politik eine Politik der Entspannung und des Dialogs gegenüber der kurdischen Bewegung.

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie zu unserer Performance mit Fototermin begrüßen könnten.

Mit freundlichen Grüßen Gertrud Selzer und Peter Nobert

Zum Hintergrund: Aktion 3. Welt Saar e.V. und Saarländischer Flüchtlingsrat e.V. plädieren schon länger für eine Neubewertung der PKK. Denn ohne sie wären weder Zehntausende von Jeziden im August 2014 aus dem Şingal-Gebirge gerettet, noch Kobâne (Februar 2015) und Raqqa (Oktober 2017) vom Terror des IS befreit worden. Gegen die Barbarei der Dschihadisten verteidigen die kurdischen Guerillas bis heute die Option einer säkularen und demokratischen Gesellschaft in dieser Region. Siehe Saarbrücker Zeitung, 7. März 2018: „Wenn ich meine Meinung sage, werde ich nicht eingebürgert“: https://tinyurl.com/y965wgcj

Warum unsere Organisationen gegen das PKK-Verbot und für den politischen Dialog sind, steht in einer gemeinsamen Stellungnahme vom 27. September 2018: https://tinyurl.com/y79ny2cl

Für Rückfragen der Medien: Roland Röder, 06872 – 99 30 56, mobil: Saarlouis und Losheim am See, 16. November 2018

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