Datei:1998-07-14 (21) Fußbälle Kinderarbeit Losheim.pdf

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1998-07-14_(21)_Fußbälle_Kinderarbeit_Losheim.pdf(0 × 0 Pixel, Dateigröße: 644 KB, MIME-Typ: application/pdf)

Pressemitteilung 21 / 14.7.1998

Fußbälle ohne Kinderarbeit. Losheim unterstützt als erste Kommune im Saarland Initiative der AKTION 3.WEL T Saar. Weitere Kommunen angefragt

Als erste Kommune im Saarland unterstützt die Gemeinde Losheim am See die Initiative der AKTION 3.WEL T Saar, ohne Kinderarbeit hergestellte Fußbälle im Saarland bekanntzumachen. Dies beschloß der Gemeinderat einstimmig auf seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause. Die AKTION 3.WEL T Saar stellt allen saarländischen Kommunen und interessierten Vereinen lnformationsmateial zur Verfügung und bittet darum, diese Initiative für ein Verbot von Kinderarbeit zu unterstützen. Die Unterlagen sind kostenlos erhältlich bei: AKTION 3.WEL T Saar, Weiskirchener Str. 24, 66674 Losheim, Tel. 06872/9930-56, Fax - 57.

Über 50% der jährlich in Deutschland verkauften Fußbälle werden in Pakistan hergestellt. Da die Löhne unter dem Existenzminimum liegen, müssen Kinder mitarbeiten, um das eigene Überleben und das ihrer Familie zu sichern. Ein reines Verbot von Kinderarbeit ist also keine Lösung des Problems, solange die Löhne für die Erwachsenen zu niedrig sind. Ziel muß die Anhebung der Löhne sein, damit Kinder nicht gezwungen sind, zum Unterhalt der Familie beizutragen. Bei der Herstellung und dem Vertrieb von fair gehandelten Fußbällen, die in der Bundesrepublik von der gepa (Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der 3.Welt) angeboten werden, wird ein Mehrpreis von 25% gezahlt. Pro Fußball sind dies, je nach Qualität, 1 - 2 Dollar. Der Mehrpreis wird verwendet für höhere Löhne, Sozialleistungen (Krankenversicherung) und dörfliche Entwicklungsprogramme. Für diese Ziele möchte die AKTION 3.WELT Saar im Saarland werben und hat aktive Fußballer/innen, Parteien und andere Organisationen um Unterstützung gebeten. Die Fußbälle entsprechen den Richtlinien des DFB und der FIFA. Unterstützt wird dieses Anliegen unter anderem von Volker Finke, Trainer des SC Freiburg und Inter Mailand,

Dominik Fries

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