Datei:1995-12-04 (37) A3WS PKK Finanzen Gerichtstermin.pdf

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Pressemitteilung 37 / 4.12.1995

Wird AKTION 3.WELT von der PKK finanziert? Neuer Prozeßtermin vor Amtsgericht Merzig Mi, 13.12.1995

Merzig. Die AKTION 3.WELT Saar soll nach Angaben von Michael Spaniol aus Merzig Geld von der "Kurdischen Arbeiterpartei", PKK, erhalten und deren Marionette sein. Die 3.Welt Organisation wertet diese Aussage als diffamierende Unterstellung, die darauf angelegt ist, dem öffentlichen Ansehen der AKTION 3.WELT Saar erheblich zu schaden.

Diese Behauptung stellt Michael Spaniol in einem Leserbrief auf, der in der "Saarbrücker Zeitung" vom 18./19. März 1995 veröffentlicht wurde. Dort heißt es wörtlich: "Die Aktion 3. Welt fällt unter die Rubrik "Gewaltfreie Aktionsgruppen". Wer sponsort diese "Idealisten"? Spenden aus dem autonomen Umfeld und, man höre und staune, die PKK. Jetzt wird alles klar. Man kann ja nicht nur nehmen, sondern muß auch mal geben. Dann läßt man sich auch mal zur Marionette seiner Geldgeber machen und betreibt Hetze." Hintergrund war die Auseinandersetzung um den TV-Film „Friedensengel", der sich kritisch mit den Fallschirmjägern der „Saarlandbrigade" auseinandersetzt. Der Film wurde im Februar 1995 bundesweit von Kanal 4 über die Fequenzen von RTL ausgestrahlt und am 9.März 1995 in Anwesenheit der Filmemacher in Merzig vorgeführt. In dem Film kritisieren Mitarbeiter der AKTION 3.WELT unter anderem Manöver der „Saarlandbrigade" in Kurdistan; zuletzt im September 1994. Die AKTION 3.WELT Saar hat Herrn Spaniol, der auch Soldat bei der „Saarlandbrigade" ist, außergerichtlich die Unterlassung seiner Aussage vorgeschlagen. Er lehnte ab und teilte der AKTION 3.WELT durch den von ihm beauftragten Rechtsanwalt am 5.4.1995 folgendes mit: "Nach den Informationen unseres Mandanten wird die Aktion 3. Welt e. V. in der Tat von der PKK gesponsort."

Am Mittwoch, dem 13. Dezember 1995, findet um 10.45 Uhr vor dem Amtsgericht Merzig die öffentliche Verhandlung statt. Der erste Termin, 16.10.1995, wurde von Seiten des Gerichtes abgesagt.

Dominik Fries

Achtung: Gerichtstermine kommen und gehen. Eine Terminverschiebung ist jederzeit möglich. Wenn Sie uns Ihr Interesse an der Berichterstattung mitteilen, können wir Sie über eine kurzfristige Verlegung sofort informieren. Wir senden Ihnen gerne weiteres Hintergrundmaterial, z.B. den Leserbrief, zu.

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