Datei:2018-08-28 (13) Irgendwas mit Frauen und Islam Saida Keller Messahli 19Sept2018 geschwärzt.pdf: Unterschied zwischen den Versionen

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Saïda Keller-Messahli, (geb. 1957 in Tunis) wuchs in Tunesien und in der
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Aktuelle Version vom 21. Mai 2020, 14:18 Uhr

T e r m i n e r i n n e r u n g 28.August 2018 / Nr. 13

„Irgendwas mit Frauen und Islam - Plädoyer für einen liberalen Islam“. Vortrag mit Saïda Keller-Messahli, Publizistin, Schweiz. Mittwoch 19.September 2018, 18 Uhr, Saarbrücken

„Irgendwas mit Frauen und Islam – Plädoyer für einen liberalen Islam“ ist das Vortragsthema der Schweizer Publizistin Saïda Keller-Messahli. Auf Einladung der Aktion 3.Welt Saar e.V. und der Stiftung Demokratie Saarland kommt sie nach Saarbrücken: Mittwoch, 19. September 2018, 18 Uhr, Haus der Stiftung Demokratie, Europaallee 18. Sie referiert zum schwierigen Stand von Frauen im Islam und kritisiert die Macht der konservativen Islamverbände. Gertrud Selzer vom Vorstand der Aktion 3.Welt Saar e.V. führt in die Veranstaltung ein. Saïda Keller-Messahli, (geb. 1957 in Tunis) wuchs in Tunesien und in der Schweiz auf. In ihrem tunesischen Elternhaus hat sie Gleichberechtigung und einen toleranten, liberalen Islam erlebt. Nach ihrem Abschluss auf einem französischen Gymnasium arbeitete sie zwei Jahre als Flugbegleiterin bei einer saudi-arabischen Airline, beobachtete, wie vollverschleierte Frauen in Riad einund in Paris im Minirock ausstiegen. Für sie gibt es kein simples „haram“ und „halal“, keine einfache Trennung in „erlaubt“ und „verboten“, sondern viele Grauschattierungen und den Menschen, der mündig abwägen muss. Sie tritt für die geschlechtergerechte Auslegung des Islam ein, befürwortet ein Burkaverbot und lehnt ein Minarettverbot ab. In den Medien äußert sie sich wortstark und legt sich mit den mehrheitlich konservativen Islamverbänden und deren Funktionären an („Die Mehrheit der Imame ist islamistisch“), die in ihren Augen nicht die Mehrheit der Muslime repräsentieren. Ihr Buch „Islamistische Drehscheibe Schweiz“ (2017) ist ein Blick hinter die Kulissen der Moscheen. Es zeigt, wie einflussreich islamistische Netzwerke sind.

In Berlin hat sie mit Seyran Ateş , Abdel-Hakim Ourghi, die beide bereits Vortragsgäste der Aktion 3.Welt Saar e.V. waren, die liberale Ibn Rushd-Goethe Moschee gegründet. 2016 wurde sie mit dem schweizerischen Menschenrechtspreis ausgezeichnet. Mitarbeiter des „Kompetenzzentrum Islamismus“, einem bundesweiten Projekt der Aktion 3.Welt Saar e.V., recherchieren zu Menschenrechtsverletzungen im Namen des Islams und unterstützen deswegen Muslime, die für einen liberalen Islam eintreten.

Es ist die 18. Veranstaltung in der „Irgendwas mit….“ - Reihe der Aktion 3.Welt Saar e.V., www.a3wsaar.de. Die Veranstaltung findet seitens der Aktion 3.Welt Saar e.V. innerhalb eines Projektes statt, das vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie gefördert wird.

Medienkontakt: Roland Röder, 06872 / 9930-56, Foto: Abdruck honorarfrei; auf Wunsch auch in höherer Auflösung.

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