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Aus Archiv der Aktion 3.Welt Saar
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20. Juni 2016 / Nr. 12

Bundesweite Menschenkette von DGB, Pro Asyl u.a. suchte Schulterschluss mit Islamisten. Sinnvolles Anliegen gegen Rassismus wird dadurch konterkariert

„Ich finde es irritierend und Ausdruck falscher Toleranz, wenn Pro Asyl, der DGB und andere mit Islamisten eine bundesweite Menschenkette gegen Rassismus machen.“ So kommentiert Klaus Blees vom Kompetenzzentrum Islamismus der Aktion 3.Welt Saar die Menschenkette „Hand in Hand gegen Rassismus – für Menschenrechte und Vielfalt“. Sie fand am vergangenen Samstag und Sonntag in einer Reihe von Städten, unter anderem Berlin, Bochum, Hamburg und München, statt. „Das sympathische Bild dieser Kampagne bekommt Risse, wenn man sich anschaut, wer da unter anderem beteiligt ist“, so Blees.

Zum Trägerkreis gehört der ultrakonservative "Zentralrat der Muslime", in dem sich unter anderem Islamisten von den Muslimbrüdern sammeln. Dort ist auch die Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa (ATIB) Mitglied, die eine Abspaltung der faschistischen türkischen Grauen Wölfe ist.

Unter den Unterstützerorganisationen findet sich der „Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland“, der von der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş dominiert wird, ebenfalls eine islamistische Gruppe. „Das sinnvolle und Anliegen, sich gegen Rassismus zu engagieren, führt ins Absurde, wenn man dazu den Schulterschluss mit Islamisten sucht“, kritisiert Blees.

Hintergrundinformationen: Kriterienpapier – Islamgespräche Das Kompetenzzentrum Islamismus hat ein Kriterienpapier für Gespräche mit Islamverbänden und zur Einführung von islamischem Religionsunterricht erstellt. Es richtet sich an NGOs, an Mandats- und Entscheidungsträger/innen in Verwaltungen und benennt Minimalstandards. http://tinyurl.com/j4ay4dq

Die Aktion 3.Welt Saar ist eine allgemeinpolitische Organisation, die bundesweit arbeitet. Ihren Sitz hat sie im Saarland. Sie engagiert sich seit 1982 in der Lobbyarbeit für Flüchtlinge, arbeitet mit im Vorstand des Saarländischen Flüchtlingsrates und ist seit 2001 Teil des Netzwerkes, das sich für die Stilllegung des Abschiebegefängnisses Ingelheim ausspricht. Um Know-how zu bündeln und zu vernetzen, hat sie das „Kompetenzzentrum Islamismus“ aufgebaut. Dieses recherchiert und publiziert zu mit dem Islam begründeten Menschenrechtsverletzungen, organisiert Fachveranstaltungen und vermittelt ReferentInnen. http://www.a3wsaar.de/islamismus/ www.facebook.de/kompetenzzentrumIslamismus

Medienkontakt: Roland Röder, 06872 / 9930-56

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