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27. Februar 2014 Nr. 5

"Afrika ist schwarz. Wirklich? - AfrikaBilder in Kinderbüchern“

Aktion 3.Welt Saar veröffentlicht neue Flugschrift Zum Einsatz in der Bildungsarbeit geeignet

Zu dem Thema "“Afrika ist schwarz. Wirklich? – AfrikaBilder in Kinderbüchern“ hat die Aktion 3.Welt Saar eine vierseitige Flugschrift veröffentlicht. Die Publikation erschien jetzt in einer Auflage von 110.000 Ex. und liegt unter anderem der bundesweiten Auflage von "taz.die tageszeitung" und der Wochenzeitung "jungle world" (Berlin) bei, sowie verschiedenen Fachzeitschriften. Die Publikation thematisiert die oftmals klischeehaften Darstellungen von Afrika und seinen Bewohnern in Kinder- und Jugendbüchern und benennt positive wie negative Beispiele. Sie eignet sich gut zum Einsatz in der politischen Bildungsarbeit und wird kostenlos abgegeben. In der Redaktion der Flugschrift haben mitgewirkt: Dr. Philippe Kersting (Frankfurt), Daniel Fleisch (Frankfurt), Hans Wolf (Saarbrücken) sowie Gertrud Selzer und Roland Röder (Losheim am See). Sie ist kostenlos auch in größerer Stückzahl zur öffentlichen Auslage und Beilage in Zeitschriften erhältlich bei: Aktion 3.Welt Saar, Weiskirchener Str. 24, 66679 Losheim am See, Telefon 06872 / 9930- 56, mail@a3wsaar.de. Zum Download gibt es sie unter www.a3wsaar.de. Die Herausgabe der Flugschrift wurde unterstützt vom „Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie“, Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst und der Stiftung Demokratie Saarland.

Die Flugschrift beschreibt, wie sich die Vorstellung von Afrika im scheinbar unpolitischen Kinder- und Jugendbuch niederschlägt; von der Bismarckzeit, den 1. und 2. Weltkrieg über die unterschiedliche Entwicklung in der Kinderbuchliteratur der DDR und BRD bis heute. Von wegen lange her, längst vorbei: Auch in heutigen Kinderbüchern, aber auch in der öffentlichen Debatte, werden Menschen aus Afrika gerne in einem Atemzug mit Tieren genannt, außerdem leben sie in Hütten, machen unentwegt Musik, haben quasi Rhythmus im Blut. So richtig selbstständig sind sie auch nicht. Oft sind es die weißen Europäer, die in Büchern und Filmen die Hauptrollen spielen, während die Einheimischen Statisten sind und für eine exotische Kulisse sorgen. Oder wie es einer der Referenten der Reihe "AfrikaBilder jenseits von Sonne, Safari & Bürgerkrieg" der Aktion 3.Welt Saar im September 2010 formulierte: "Europa braucht ein unterentwickeltes Afrika, um sich selbst als entwickelt zu sehen."

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