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20. Juni 2007 Nr. 15

Zum bundesweiten DFB - Fankongress 23. und 24. Juni in Leipzig:

Dialog zwischen Fans und DFB. Mehr Bürgerrechte für Fußballfans – weniger Repression Auch rassistische Ausschreitungen von Fans benennen

„Ich verspreche mir von dem Leipziger Fankongress, dass die Interessen von Fußballfans mehr Gewicht erhalten. Bisher werden Fans von Vereinen, DFB und Polizei meist nur als Sicherheitsrisiko gesehen, was zu teilweise überzogenen Reaktionen führt.“, so Christian Hirsch von der Fußball AG der „Aktion 3. Welt Saar“. Er nimmt für die Fußball AG und für das „Bündnis aktiver Fußballfans (B.A.F.F.) am bundesweiten Fan-Kongress „Fußball ist unser Leben“ teil, der am Samstag, dem 23. Juni und Sonntag, dem 24. Juni, an der sportwissenschaft- lichen Fakultät der Universität Leipzig stattfindet. Veranstalter des Kongresses ist der DFB. „Ich finde es richtig, dass der DFB unter Theo Zwanziger seine jahrelange Blockadehaltung gegenüber aktiven Fußballfans aufgibt und zum Dialog bereit ist.“. In Arbeitsgruppen und Diskussionsforen werden an zwei Tagen strittige Fragen wie zunehmende Kommerzialisierung, Mitbestimmung von Fans, ausufernde Repression aber auch Fehlverhalten von Fans thematisiert. DFB Präsident Dr. Theo Zwanziger, der Präsident des Ligaverbandes Wolfgang Holzhäuser und weitere hochrangige DFB Vertreter werden anwesend sein.

Thema in Leipzig wird auch die aktuelle Praxis der so genannten „Stadionverbote“ sein. Damit versuchen Vereine und DFB aktive Fangruppen zu disziplinieren und Fans pauschal als Randalierer und Verbrecher hinzustellen. Besonders die Tatsache, dass bundesweite Stadionverbote ohne Schuldnachweis auf bloßen Verdacht ausgesprochen werden können und dass die Möglichkeit zum Widerspruch erst juristisch eingeklagt werden muss, beschneidet die Bürgerrechte von Fußballfans. So erhalten beispielsweise Fans auch dann ein bundesweites Stadionverbot, wenn das gegen sie eingeleitete Ermittlungsverfahren eingestellt wird. „Hier muss umgedacht werden. Umgekehrt darf nicht übersehen werden, dass es auch unter Fußballfans rassistische und antisemitische Tendenzen gibt; analog zu ihrer Präsenz in der Gesellschaft“, so Christian Hirsch. Dagegen engagiert sich die Fußball AG der „Aktion 3.Welt Saar“ gemeinsam mit B.A.F.F. und setzt auf die Selbstorganisation von Fußballfans

Mehr zu der Fußball AG der „Aktion 3.Welt Saar“: http://www.a3wsaar.de/fileadmin/A3WSaar/sonstiges/Fu_ball-AG-Manifest.pdf Christian Hirsch steht für Interviewwünsche zum Fankongress zur Verfügung. Diese können abgeklärt werden per E-Mail unter fussball-ag@a3wsaar.de oder per Telefon unter 06872 / 9930-56.[[Kategorie:Fußball / Fanrechte]

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