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Aus Archiv der Aktion 3.Welt Saar
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19. Juni 2007 Nr. 14

Zur geplanten Gründung des Dachverbandes der Saar-Muslime :

Dachverband nur seriöser Gesprächspartner, wenn er sich vom Prinzip der Zwangszugehörigkeit löst

„Ich halte den im Aufbau befindlichen Dachverband der Muslime im Saarland nur dann für einen seriösen Gesprächspartner, wenn er sich vom Prinzip der Zwangszugehörigkeit von Muslimen zum Islam löst und nicht beansprucht, für alle Muslime zu sprechen. Bisher können die einzelnen Muslime nicht frei darüber entscheiden, ob sie Muslime sind oder nicht. Zu einer anderen Religion überzutreten oder gar ungläubig zu werden, gesteht der orthodoxe Islam ihnen nicht zu." So kommentiert Klaus Blees vom Kompetenzzentrum Islamismus der "Aktion 3. Welt Saar" die angekündigte Gründung des Dachverbandes der Muslime im Saarland. Der Aufbau des Kompetenzzentrums Islamismus durch die "Aktion 3. Welt Saar" wird gefördert von der Europäischen Union / Europäischer Flüchtlingsfonds.

Die Tatsache, dass sich der geplante Dachverband der saarländischen Muslime aber an dem bundesweiten „Koordinierungsrat der Muslime“ orientiert, deutet darauf hin, dass das Prinzip der Zwangszugehörigkeit nicht in Frage gestellt werden soll. „Damit erfüllt er in meinen Augen nicht die demokratischen Mindestvoraussetzungen für einen Dialog“, so Blees. Zu einem demokratischen Verständnis gehört die freie Entscheidung, einer Gemeinschaft anzugehören und auch aus ihr austreten zu können, ohne Repressalien ausgesetzt zu sein. Solange muslimische Verbände aber an diesem Dogma fest halten, zeigen sie sich zutiefst intolerant und stellen sich selbst außerhalb einer demokratischen Diskussion.

Wie gefährlich Menschen leben, die dem islamischen Glauben abschwören, zeigt das Beispiel der Iranerin Mina Ahadi: Sie ist die Vorsitzende des vor kurzem gegründeten "Zentralrates der Ex- Muslime" und steht wegen Morddrohungen unter Polizeischutz. Auch Veranstaltungen mit der stellvertretenden Vorsitzenden des Zentralrates der Ex-Muslime, Arzu Toker, finden häufig unter Polizeischutz statt.

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