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19.Dezember 2006 Nr.39

Publikation zu Kinderarbeit in 2. Auflage erschienen Plädoyer für Kinderrechte

„Gute Kinderarbeit – schlechte Kinderarbeit“: Kinder arbeiten in der 1. und 3. Welt – die Frage ist unter welchen Bedingungen

„Kinder arbeiten in der 1. wie in der 3. Welt. Entscheidend ist nicht, ob sie es tun, sondern was und wie sie es tun: Freiwillig, um sich Konsumbedürfnisse zu befriedigen oder gezwungen, um zu überleben. Und: Wie sind ihre Arbeitsbedingungen“. So beginnt die vierseitige Flugschrift der „Aktion 3.Welt Saar“ „Gute Kinderarbeit – schlechte Kinderarbeit. Ein Plädoyer für Kinderrechte“. Nachdem die 1. Auflage vergriffen ist, ist jetzt kurz vor Weihnachten die 2. Auflage der Flugschrift mit 40.000 Ex. erschienen. Herausgeberin ist die „Aktion 3.Welt Saar“. Die Auflage von 40.000 Ex. wird überregional verteilt, unter anderem im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Gefördert wird die Publikation vom Katholischen Fonds, von InWent gGmbh aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und von der Glückspirale. Autor ist Wolfgang Johann. Die Flugschrift eignet sich gut zum Verteilen, Auslegen und für den Schulunterricht. Sie kann kostenlos auch in größerer Mengen gegen Rückporto angefordert werden und ist im Internet einsehbar. Mitarbeiter/innen der „Aktion 3.Welt Saar“ sind bereit, bei Veranstaltungen zu referieren. „Aktion 3.Welt Saar“, Weiskirchener Str. 24, 66679 Losheim am See, Telefon 06872 / 9930-56, E-Mail:a3wsaar@t-online.de, www.a3wsaar.de.

Mit Kinderarbeit wird’s billig. Billig ist in. Aber der Wettlauf um den billigsten Preis hat viele Verlierer: Arbeiter/innen in der 1. Welt, die aus Tarifverträgen fallen; Bauern, die ihre Milch unter dem Produktionspreis an Discounter abgeben und Kinder in der 3. Welt, die arbeiten müssen und für Kunden/innen in der ersten Welt Fußbälle nähen, Grabsteine behauen, Kleider zusammen nähen oder Spielzeug herstellen. Sie sind gezwungen zu arbeiten, weil ihre Eltern Hungerlöhne erhalten. Ein Verbot von Kinderarbeit würde sie nur in den illegalen Bereich verdrängen. Eine Lösung sind anständige Löhne für die Eltern der Kinder.

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