Datei:1999-04-12 Pressekonferenz Frauen Flucht.pdf

Aus Archiv der Aktion 3.Welt Saar
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1999-04-12_Pressekonferenz_Frauen_Flucht.pdf(0 × 0 Pixel, Dateigröße: 561 KB, MIME-Typ: application/pdf)

Losheim, den 12.04.1999

Sehr geehrte Damen und Herren,

gemeinsam mit Frau Bernadette Schroeteler, Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Merzig-Wadern, möchten wir Ihnen ein frauenspezifisches Fluchtschicksal vorstellen.

Die 52-jährige Kurdin, Hori Sahin, floh gemeinsam mit ihrem Sohn und reiste vor dem 1.3.1993 in die Bundesrepublik Deutschland ein. Die Tatsache, daß ihr damals minderjähriger Sohn zwar mit ihr floh, jedoch auf einem anderen Fluchtweg in die Bundesrepublik gelangte, soll ihr nun zum Verhängnis werden. Das "Landesamt für Ausländer- und Flüchtlingsangelegenheiten" in Lebach verweigert deshalb die Anwendung der sogenannten "vorläufig altfallbezogenen Regelung" aus dem saarländischen Innenministerium. Diese nennt als Stichtag den 1.3.1993 und setzt zur Aussetzung der Abschiebung die gemeinsame FluchUEinreise voraus.

Gemeinsam möchten wir Ihnen diese frauenspezifische Fluchtschicksal vorstellen und laden Sie deshalb ein zu einer Pressekonferenz Freitag, 16.04.1999, 9.30 Uhr Büro der Gleichstellungsbeauftragten Landratsamt Merzig, Bahnhofstraße (Zimmer 119)

Für Fragen stehen zur Verfügung: Gertrud Setzer, AKTION 3.WELT Saar Bernadette Schroeteler, Gleichstellungsbeauftragte sowie ein Sohn von Hori Sahin

Frau Hori Sahin kann nicht an der Pressekonferenz teilnehmen, weil das Landesamt ihr zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Abschiebung angedroht hat und sie gesundheitlich im Moment auch nicht dazu in der Lage ist.

Mit freundlichen Grüßen Gertrud Selzer

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