Datei:1997-08-13 (2) Hinrichtung Verfahren Karawane Trier Merzig.pdf

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1997-08-13_(2)_Hinrichtung_Verfahren_Karawane_Trier_Merzig.pdf(0 × 0 Pixel, Dateigröße: 755 KB, MIME-Typ: application/pdf)

Pressemitteilung 2 / 13.8.1997

Nein zur Hinrichtung - Ja zu einem neuen Verfahren. Karawane beginnt am Samstag 16.8. in TRIER. Nächster Termin: Samstag, 23.8. MERZIG

Am Samstag, dem 16.8.97, startet die Karawane gegen die Hinrichtung des afroamerikanischen Journalisten Mumia Abu-Jamal, um 11.l0Uhr in Trier am Hauptbahnhof. Nach der Übergabe eines acht Meter großen Transparentes geht es weiter in die Innnenstadt. Dort ist am Hauptmarkt ein Informationsstand aufgebaut. Ein Galgen aus Holz symbolisiert die drohende Vollstreckung der Todesstrafe. Eine eigens erstellte Kiste enthält verschiedene Materialien zur Situation von Mumia Abu-Jamal wie Film, akustisches Flugblatt, Bücher etc. Sie kann nach Ende der Karawane in der Jugend- und Erwachsenenbildung verwendet werden. Begleitet werden die Aktionen durch Jonglieren und Feuerspucken.

Nächste Station ist am kommenden Samstag, dem 23.August, Merzig. Die Karawane trifft um 9.50Uhr am Bahnhof ein und zieht weiter in die Innenstadt. Dort laufen vor dem alten Rathaus verschiedene Aktionen.

Die nächsten Stationen sind Saarbrücken, Homburg, Kaiserslautern und Luxemburg. Veranstalter der Karawane für Mumia Abu-Jamal sind sechs Gruppen aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz und Luxemburg: INFOLADEN Trier, die AKTION 3.WELT Saar, das Solidaritätskomitee MUMIA ABU-JAMAL Saarbrücken, das Komitee für internationale Solidarität/ Antifa Jugend Kaiserslautern, das Autonome Jugendzentrum Homburg und „de schwaarzen Drot" aus Esch/ Alzette in Luxemburg.

Ziel der Karawane ist es, die drohende Hinrichtung des afroamerikanischen Journalisten Mumia Abu-Jamal zu verhindern. Abu-Jamal sitzt seit 1982 in der Todeszelle des US-Bundesstaates Pennsylvania. Er wurde in einem umstrittenen Indizienprozeß wegen Polizistenmordes zum Tode durch die Giftspritze verurteilt. Die Tatwaffe wurde nie gefunden; kurz vor Prozeßbeginn wurden mehere schwarze Jury-Mitglieder durch Weiße ersetzt. Mittlerweile hat eine der damaligen Zeuginnen ihre Aussagen wiederrufen und angegeben, daß ihr für ihre Zeugenaussage Straffreiheit in einem anderen Delikt versprochen wurde.

Für Interviewwünsche und Rückfragen können Sie sich wenden an: AKTION 3.WELT Saar, Weiskirchener Str. 24, 66674 Losheim, Tel 06872/9930-56 oder Fax - 57. Als Hintergrundmaterial empfehlen wir den Film „Hinter diesen Mauern" (für O-Töne von Mumia Abu-Jamal) und einen zusammenfassenden Artikel in der aktuellen Mitgliederzeitung der IG-Medien; wird auf Wunsch zugesandt.

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